-Teddy'sAls meine Nachbarin mich im Herbst 1998 gefragt hat,
ob ich nicht einen Teddynähkurs mitmachen möchte,
hätte ich nie gedacht, dass ich mehr als einen Teddy
nähen würde.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Nachdem der erste Teddy schon beim Nähen zu leben anfing
(natürlich werden die "Süßen alle mit der Hand
genäht), musste ich einfach dafür sorgen, dass er
nicht alleine blieb.
Meine ersten Teddys waren ja noch aus Webpelz. Für meinen
ersten Mohairteddy habe ich mir dann zum Testen eine
Bastelpackung mit Gelenken bestellt.
Und dann ist mir beim Montieren der Gelenke ein kleiner
Fehler unterlaufen (Nobody is perfect!), wodurch der Kopf des
Teddy ein wenig locker sitzt. Doch genau das macht seinen
Charme aus und seit dem Tag seiner Geburt weicht er mir nicht
mehr von der Seite.
Bereits nach kurzer Zeit habe ich angefangen eigene Teddyschnitte zu entwerfen. Heute fertige ich die Teddys, die in den Verkauf gehen, ausschließlich nach eigenen Schnitten. Auch die Schnitte für die Bekleidung sind selbst entworfen. Alles was Sie bei mir erwerben können ist von mir handgefertigt.

Als die Teddyfamilie zu groß wurde, um alle unterzubringen,
musste ich mich wohl oder übel von einigen auf
Bären-Börsen trennen.
Meine erste Börse war im März 1999 die
"Bremer Bärentage". Doch nur mit den Teddys allein ist es
bei einer Börse nicht getan. Da braucht man auch noch
Dekoration ...
Und trotz alledem fand ich meinen ersten Stand ziemlich nackt.
Außerdem ist es beim ersten Mal nicht ganz einfach sich von
seinen "Kindern" bzw. Teddys zu trennen. Aber die Teddys kommen
nur zu wirklich guten Bären-Eltern, --- und die erkennt man
auf den ersten Blick.

2001 habe ich beim 3. Syker Bärenfestival "Bella" beim Wettbewerb angemeldet. Normalerweise erhalten meine Teddys keine Namen, da ich mich dann nicht mehr von ihnen trennen kann. Und deshalb sitzt Bella jetzt mit ihrer Rosette für ihren 3. Preis bei meiner Tochter im Wohnzimmer.

Als ich den Schnitt für "Langbein" entworfen habe, wollte ich
den Teddy auf 10 Stück pro Farbe limitieren. Doch die
Nachfrage auf den Börsen war so groß, dass ich es einfach
nicht übers Herz gebracht habe keine "Langbeine" mehr zu
nähen.
Und so habe ich mittlerweile viele von diesen süßen Teddys
"geboren".

Eigentlich wollte ich niemals Bastelpackungen anbieten.
Doch mit der Zeit haben immer mehr Bärenmacher nach
Schnittmustern für meine Teddys gefragt. Und so habe ich
mich dann doch dazu entschlossen einige meine Teddys als
Bastelpackungen anzubieten.
Das besondere an meinen Bastelpackungen ist, das ich den
Schnitt schon auf den Stoff aufzeichne und man sich nicht
mehr mit der Strichrichtung vertun kann.

Die Anregung zu den Clips habe ich aus einer Zeitschrift aufgegriffen. Doch natürlich habe ich den Clips meine "bärsönliche" Note gegeben. Bei meinen Clips ist der Kopf beweglich und natürlich dürfen bei so einem Teddy die Füße nicht fehlen.

Im Jahr 2004 hat die Fa. Gebr. BING (Nürnberg), einer der ältesten Hersteller von Teddybären, einen von mir entworfenen Teddy in einer Studioedition (nur 25 Stück!) herausgebracht. Diese Miniatur des No-No Teddy von 1910 kann über eine Mechanik mit dem Kopf schütteln.

Mittlerweile sitzen meine Teddys bei den Börsen nicht
mehr alleine an meinem Stand. Zu Ostern mischen sich Hasen und
zu Weihnachten Schneemänner unter meine Teddys. Neben
Katzen und Hunden, Elefanten und Pinguinen gibt es als
Spielzeug für die Teddys auch noch kleine Giraffen, Katzen,
Enten/Gänse und "Leopardenenten".
Wenn es meine Zeit erlaubt bekommen die Teddys für die
langen Tage auf den Börsen Lederrucksäcke mit
Proviant oder eine Ledermütze damit ihnen nicht zu
kalt wird.
Natürlich geben die Teddys diese Accessoires gegen eine
kleine Gebühr auch wieder her.